Warum du 2026 noch nicht zu spät bei Bitcoin bist

Der Bitcoin-Preis ist von $0 auf über $100.000 gestiegen. Du denkst dir: "Der Zug ist schon längst abgefahren." Doch hier zeige ich dir, warum du noch nicht zu spät bist.

Warum du 2026 noch nicht zu spät bei Bitcoin bist

Ich verstehe es: Du schaust auf den Bitcoin-Chart und siehst, wie er von $0 auf über $100.000 gestiegen ist. Du hast miterlebt, wie Bitcoin nur von irgendwelchen Internet-Nerds genutzt wurde, und jetzt sogar riesige Institutionen investiert sind. Klar kommst du da zur Überzeugung, dass der Zug längst abgefahren ist.

Doch die Wahrheit ist: Der Zug hat den Bahnhof noch nicht verlassen. Basierend auf der Vermögensverteilung sind wir noch lange nicht am Ende.

Selbst Hal Finney berechnete, dass jeder einzelne Coin irgendwann $10 Millionen wert sein könnte.

Wie hoch ist das globale Vermögen?

Hal Finney war einer der ersten Bitcoin-Entwickler und der Empfänger der ersten Bitcoin-Transaktion. Doch noch bevor er die erste Transaktion erhielt, schrieb er eine E-Mail an Satoshi Nakamoto, die das Potenzial von Bitcoin in einem neuen Licht erscheinen liess.

"Als amüsantes Gedankenexperiment: Stell dir vor, Bitcoin ist erfolgreich und würde sich weltweit als vorherrschendes Zahlungssystem durchsetzen. Dann müsste der Gesamtwert der Währung dem Gesamtwert des weltweiten Vermögens entsprechen. Aktuelle Schätzungen zum weltweiten Gesamtvermögen [...] reichen von $100 Billionen bis $300 Billionen. Bei 20 Millionen Coins ergäbe dies einen Wert von etwa $10 Millionen pro Coin."

Beachte, dass er dieses Gedankenexperiment im Januar 2009 machte. Seitdem hat sich die globale Geldmenge verdreifacht.

Eine neuere Schätzung geht davon aus, dass das gesamte Vermögen auf der Erde ungefähr $1 Billiarde beträgt. 1.000.000.000.000.000. Ich habe fast einen Krampf in der Hand bekommen, um diese Zahl auszuschreiben.

Da wir Menschen nicht gut darin sind, uns so grosse Zahlen vorzustellen, möchte ich dir das anschaulich erklären.

Stell dir vor, jede Billion Dollar globalen Vermögens ist ein einziger Legostein.

Immobilien? Das sind 370 Legosteine.
Anleihen? Hier sind es 318.
Aktien? 135 Legosteine.
Fiatgeld? 129.
Kunst, Autos und Sammlerstücke? 27.
Und Gold – das Edelmetall, dem Menschen seit Jahrtausenden vertrauen? 22.

Interessant wird es, wenn man sich Bitcoin anschaut. Das digitale Geld hat gerade mal 2 Legosteine des globalen Vermögens angezogen. 2 von 1.000. Das sind nur 0,2%.

Diagramm, das aufzeigt, wie das globale Vermögen aufgeteilt ist (nach Vermögensgruppe)
Aufteilung globales Vermögen

Bitcoin wirkt im Vergleich zu anderen Anlageklassen wie ein Parkplatz neben einem Wolkenkratzer. Doch ich bin überzeugt, dass sein Turm immer grösser wird. Bitcoin wird immer mehr Legosteine anhäufen.

Und hier ist der Grund dafür.

Anlageklassen stehen im ständigen Wettbewerb

Jeder Legostein in diesem Vermögenshaufen steht im ständigen Wettbewerb mit den anderen Steinen.

Wer Kapital hat, steht vor einer Entscheidung. Soll ich es in Aktien anlegen? In Gold oder in Immobilien? Oder soll ich es einfach auf dem Bankkonto lassen und zusehen, wie es an Wert verliert?

Jeder Vermögenswert hat seine Vor- und Nachteile. Bitcoin aber macht etwas, das kein anderer kann. Er funktioniert tatsächlich wie Geld und ist absolut begrenzt. Es gibt nur maximal 21 Millionen Einheiten. Ich kann Bitcoin sofort um den Planeten schicken. Ich kann ihn privat wie Bargeld austauschen. Und ich kann riesige Beträge in nur 12 Wörtern speichern. 12 Wörter, die ich mir sogar im Kopf merken kann. Versuch das mal mit Immobilien. "Ich lerne meine Eigentumswohnung auswendig und teleportiere sie nach New York." Nein, das geht nicht.

Bitcoin hat Eigenschaften, die kein anderer Vermögenswert hat. Und die wenigsten wissen davon. Deshalb könnte er weitere Legosteine von anderen Anlageklassen abziehen.

Vielleicht denkst du dir jetzt: "Okay, aber das ist nur Theorie. Wo ist der tatsächliche Beweis, dass Vermögen in Bitcoin fliesst?"

Mehr Vermögen fliesst in Bitcoin

Der Bitcoin-ETF von BlackRock verzeichnete den erfolgreichsten Start in der ETF-Geschichte. Nicht einer der erfolgreichsten – der erfolgreichste. Der ETF erreichte ein Gesamtvermögen von $70 Milliarden innerhalb von nur 341 Tagen. Das ist 5 Mal schneller als der vorherige König. Dieselben Wall-Street-Giganten, die Bitcoin ein Jahrzehnt lang als Betrug bezeichnet haben, liefern sich jetzt ein Wettrennen darum, so viel wie möglich zu akkumulieren.

Die meisten Halter von Kryptowährungen sind Millennials. Nur 10% der Nutzer sind Baby Boomer. Und das, während die ältere Generation etwa 73% des Gesamtvermögens besitzt. Daraus ergibt sich eine Lücke, über die fast niemand spricht: In den nächsten 20 Jahren findet der grösste Vermögenstransfer der Menschheitsgeschichte statt. Geld fliesst von der älteren Generation zur jüngeren – zu den Menschen, die Bitcoin eher halten.

Fakt ist allerdings auch: 90% der Menschen haben noch keine Ahnung von Bitcoin. In einer Studie, die in der Schweiz durchgeführt wurde, hat man 3 grundlegende Fragen zu Bitcoin gestellt. Nur 11% der Leute konnten alle Fragen richtig beantworten. Und das in einem Land, das eigentlich eine sehr hohe finanzielle Bildung hat. Wenn mehr Menschen Bitcoin verstehen, werden automatisch mehr Menschen Geld in Bitcoin anlegen.

Falls du denkst: "Aber der Preis kann von hier aus sicher nicht mehr viel höher steigen", dann schnall dich an. Denn jetzt wird die Mathematik richtig wild.

Wie hoch kann der Bitcoin-Preis steigen?

Lass uns die echten Zahlen durchgehen, wohin sich der Bitcoin-Kurs bewegen könnte – und zwar inflationsbereinigt. Wenn die Zentralbanken mehr Geld drucken, werden die nachfolgenden Zahlen nochmals deutlich höher.

Erinnerst du dich an die Legosteine? Falls 10 Legosteine in Bitcoin fliessen, also 1% des Gesamtvermögens, erreicht Bitcoin eine Marktkapitalisierung von $12 Billionen. Bei aktuell 20 Millionen Coins ergibt das einen Bitcoin-Preis von $600.000. Bei 5% würde der Preis bei etwa $2,5 Millionen stehen. Und bei 10% läge der Bitcoin-Preis bei $5 Millionen.

Wir reden hier nicht davon, dass jeder von Bitcoin überzeugt sein muss. Bitcoin muss nicht alles ersetzen und muss auch nicht das vorherrschende Zahlungssystem werden, wie Hal Finney das in seinem Gedankenexperiment beschrieb. Bitcoin muss nur eine bessere Option sein als einige der Alternativen. Und im Vergleich zu Anleihen mit 3% Rendite bei 3% Inflation, müsste das nicht so schwer sein. Kleine Portfolio-Umschichtungen aus Billionen würden reichen.

Die meisten Leute sehen den aktuellen Bitcoin-Preis und frieren ein. "Zehntausende Franken für einen einzigen Bitcoin?!" Viel zu teuer, denken sie.

Ihnen ist aber nicht bewusst, dass sie auch einen Bruchteil davon kaufen können. Ähnlich wie der Franken in Rappen, ist der Bitcoin in Satoshis unterteilbar. Während sich der Franken in 100 Teile zerlegen lässt, sind es bei Bitcoin 100 Millionen.

👉
1 CHF = 100 Rappen
1 BTC = 100.000.000 Satoshis

Für 1 Franken erhältst du heute über 1.000 Satoshis.

Lohnt sich der Einstieg in Bitcoin noch?

Das musst du für dich selbst entscheiden.

Die Mathematik sagt: Ja. Und die Legosteine sagen: Wir stehen noch immer am Anfang. Keine andere Anlageklasse hat das Potenzial, inflationsbereinigt noch immer um den Faktor 50 zu wachsen.

Dennoch hat Bitcoin Risiken, die dir bewusst sein müssen. Sein Preis ist volatil und seine Funktionsweise ist nicht einfach zu verstehen.

Du musst dir also die Frage stellen: "Möchte ich das Risiko eingehen?"

Wenn du die Frage mit "ja" beantwortest, solltest du meinen nächsten Beitrag lesen. Hier erkläre ich dir in drei einfachen Schritten, wie du mit Bitcoin anfangen kannst. Du brauchst nur 10 Minuten.