Die 3 goldenen Regeln für den Erfolg mit Bitcoin!

Wenn du mit Bitcoin Erfolg haben möchtest, musst du 3 goldene Regeln verinnerlichen. Hier erfährst du, welche das sind.

Die 3 goldenen Regeln für den Erfolg mit Bitcoin!

Wir schreiben den 6. November 2020.

Der Bitcoin-Preis steht bei $15'000 und ein junger Investor namens Max informiert sich gerade über Kapitalanlagen. Dabei stösst er neben Aktien und ETFs auch auf Bitcoin.

Max liest von den riesigen Gewinnen und ist begeistert. So begeistert, dass er noch am gleichen Tag seine Ersparnisse in die digitale Währung steckt.

Auf seinem Konto stand nun nicht mehr 15'000 USD, sondern 1 Bitcoin.

8 Wochen später kann Max sein Glück kaum fassen. Der Preis hat sich verdoppelt. Leider kannte der junge Investor die 3 goldenen Regeln für den Erfolg mit Bitcoin nicht und machte 3 entscheidende Fehler. 3 Fehler, die dazu führten, dass sich seine Rendite in Luft auflöste. Noch schlimmer: Er verlor seine gesamten Ersparnisse.

Heute steht auf seinem Konto nicht mehr $15'000 oder 1 Bitcoin, sondern eine grosse Null.

Die Geschichte von Max ist keine Seltenheit.

Trotz Bitcoins enormen Preisanstieg in den letzten 3,5 Jahren gibt es viele Leute, die aktuell mit einem geringeren Vermögen dastehen. Alles nur, weil sie die 3 goldenen Regeln für den Erfolg mit Bitcoin nicht anwandten.

Nun...

Was sind die 3 goldenen Regeln für den Erfolg mit Bitcoin?

Eines vorweg: Ich bin kein Finanzberater und kann keine Investmentempfehlungen geben. Ich stelle lediglich Informationen zur Verfügung und teile meine persönliche Meinung.

Vor diesem Hintergrund beginnen wir direkt mit der ersten goldenen Regel:

1. Investiere nur in Bitcoin, wenn du ihn verstehst!

Max' erster Fehler war es, an dem Tag seine ganzen Ersparnisse in Bitcoin zu investieren, an dem er die digitale Währung entdeckte.

Versteh mich nicht falsch.

Grundsätzlich gilt: Je früher man investiert, desto besser. Allerdings nur, wenn man auch weiss, in was man sein Geld anlegt.

Bitcoin in einem Tag zu verstehen, ist beinahe unmöglich. Man muss sich mit Netzwerkeffekten auskennen, die Technologie dahinter nachvollziehen, mit der Spieltheorie vertraut sein, die Geschichte des Geldes kennen, das traditionelle Geldsystem studiert haben, und wissen, was der Cantillon Effekt ist. Erst mit diesem Wissen im Hinterkopf kann man Risiken richtig abschätzen und weitere Fehler vermeiden.

Ich weiss, dass sich Regel Nummer 1 erstmals erdrückend anhört; Die positive Nachricht ist, dass alle Informationen über Bitcoin kostenlos online verfügbar sind. Es gibt tolle Podcasts, viele Artikel und Unmengen an YouTube Videos.

Damit die Bitcoin-Reise erfolgreich wird, ist es zentral, sich über Bitcoin zu informieren und die wichtigsten Grundlagen zu verstehen.

Oder mit anderen Worten:

Wer hohe Türme bauen will, muss lange am Fundament verweilen.

Und das bringt uns zur zweiten goldenen Regel:

2. Hör auf zu traden und denke langfristig!

Nachdem Max die erste goldene Regel missachtet hat, passierte ihm ein zweites Missgeschick; Er freute sich über seine kurzfristigen Gewinne und wurde zu euphorisch. Dabei vernachlässigte er die langfristige Sichtweise.

Max dachte (wie viele andere damals), Bitcoin würde im Jahr 2021 auf jeden Fall auf $100'000 steigen. Schliesslich hat Tesla gerade in den digitalen Vermögenswert investiert. Apple, Microsoft, Google und Amazon werden bestimmt bald folgen. Aus diesem Grund wettete Max im April 2021 10% seines Bestands auf steigende Kurse und nutzte dazu einen dreifachen Hebel.

Lange Rede, kurzer Sinn: Der Bitcoin-Preis stütze über 40% ein und Max verlor auf einen Schlag 0,1 Bitcoin.

Klar, kann man behaupten, Max hätte einfach Pech gehabt.

Doch Trading ist ein Nullsummenspiel. Entweder nehmen wir Geld von anderen Marktteilnehmern ein oder sie nehmen es uns ab.

Schon im Dezember 2013 war das einem Nutzer des Bitcointalk-Forums bewusst. Unter Alkoholeinfluss schrieb er einen amüsanten Beitrag mit dem Titel: "I AM HODLING".

Da dieser Beitrag so gut ankam und genau das beschrieb, was viele andere Nutzer ebenfalls dachten, wurde der Begriff "HODL" innerhalb kürzester Zeit sehr bekannt. Nicht nur der Begriff, sondern die ganze Investmentstrategie dahinter: Anstatt sich von der Volatilität beeinflussen zu lassen, soll Bitcoin einfach langfristig gehalten werden.

Stell dir vor, Max hätte diesen Forumsbeitrag bereits gekannt und zu Herzen genommen. Dann hätte er seine 0,1 Bitcoin nicht durch Trading verloren.

Max' schlimmster Fehler war das aber noch nicht. Denn einige Monate später sind ihm weitere 0,9 Bitcoin abhandengekommen.

Wenden wir uns deshalb der letzten goldenen Regel zu:

3. Sicherheit geht vor!

Max war vertraut mit dem Konzept "Bank". Ein Konzept, das er über viele Jahre erlernt hat. Er hat dort ein Gehaltskonto, seine Eltern ein Sparkonto, sein reicher Onkel ein Aktiendepot und sein Grossvater ein mysteriöses Schliessfach von dem keiner so genau weiss, was sich darin befindet.

Was macht Max also mit seinen Bitcoin? Klar, einfach dort lassen, wo er sie gekauft hat. Immerhin sind Kryptobörsen ja auch so etwas wie eine Bank.

Falsch!

Börsen sind oft nur unregulierte Unternehmen mit fragwürdigen Geschäftspraktiken. So hielt die damals zweitgrösste Kryptobörse FTX ihre Kundengelder hauptsächlich in ihrer eigenen zentral ausgegebenen Kryptowährung – sprich, in einem digitalen Vermögenswert, der ausserhalb der Plattform keinen Nutzen hatte. Als der sogenannte FTT-Token einstürzte, musste FTX schliesslich die Kundenauszahlungen stoppen und im November 2022 Konkurs anmelden.

Hierbei verlor Max seine restlichen 0,9 Bitcoin.

Auch wenn er und alle anderen Gläubiger nach Abschluss des Insolvenzverfahrens Auszahlungen erwarten können, sie setzten sich von Anfang an einem grossen Risiko aus. Ein Risiko, das sie eliminiert hätten, wenn sie die Coins selbst verwahrt und nicht auf der Börse liegen gelassen hätten – ganz nach dem Bitcoin-Mantra: Not your keys, not your coins.

Schlussendlich ist jeder selbst für seine Bitcoin verantwortlich. Es gibt niemanden, der verloren gegangene Coins zurückholen oder fehlerhafte Transaktionen rückgängig machen kann.

Sicherheit muss bei der dezentralen Währung an erster Stelle stehen!

Was du konkret von Max' Geschichte lernen kannst.

Max Geschichte hat gezeigt, dass man nur in Bitcoin investieren soll, wenn man ihn versteht. Dass es von Vorteil ist, nicht zu traden und stattdessen langfristig zu denken. Und dass Sicherheit eine hohe Priorität hat.

Für dich heisst das konkret: Schau meine (oder andere) Videos, um über Bitcoin zu lernen, richte einen Sparplan ein, um den Kursschwankungen Herr zu werden, und bewahre deine Bitcoin auf deiner eigenen Wallet auf, damit du keinem Gegenparteirisiko ausgesetzt bist.

Nur wenn du die 3 goldenen Regeln befolgst, hast du auf lange Sicht die Chance, mit Bitcoin Erfolg zu haben. Vielleicht so viel Erfolg, dass du bereits 2030 in den Ruhestand gehen kannst.

Wie viel Bitcoin du für diesen Traum benötigst?

Das erfährst du in diesem Beitrag.