Welche Bitcoin Hardware-Wallet ist besser (2025)? – BitBox02 Nova vs. Trezor Safe 7
Welche Bitcoin Hardware-Wallet ist besser: die BitBox02 Nova oder der Trezor Safe 7? Das erfährst du hier! Ich vergleiche die beiden Geräte und teile meine persönliche Meinung.
Börsenpleiten, gehackte Konten und eingefrorene Guthaben. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen deutlich: Bitcoin sollte man nicht auf Börsen aufbewahren. Das Risiko, dass eine fremde Partei die Kontrolle über dein Geld übernimmt, ist einfach zu gross.
Deshalb haben sich Hardware-Wallets als Standard etabliert.
Diese Geräte ähneln oft einem USB-Stick und speichern die Zugangsdaten zu deinen Kryptowährungen offline ab. Die privaten Schlüssel, die es sicher aufzubewahren gilt, kommen also nie mit dem Internet in Verbindung. Selbst ein mit Viren infizierter Computer sollte deinen Coins nichts anhaben können.
Gratulation!
Wenn du dich entschieden hast, eine Hardware-Wallet anzuschaffen, bist du auf dem richtigen Weg.
Stellt sich nur noch die Frage: Welche?
Das hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab. Vor Kurzem haben sowohl BitBox als auch Trezor neue Modelle auf den Markt gebracht. Und sie haben es in sich. Im heutigen Beitrag werde ich beide Geräte vorstellen. Ich gehe auf die Sicherheit, den Preis, die Benutzerfreundlichkeit und weitere interessante Funktionen und Fakten ein.
Am Ende wirst du dich selbst für eine Wallet entscheiden können:
BitBox02 Nova oder Trezor Safe 7?
BitBox02 Nova
Letzten Juni hat das Schweizer Unternehmen Shift Crypto AG seine neue Hardware-Wallet vorgestellt: die BitBox02 Nova*.
Doch beginnen wir von vorne.
Die Reise von Shift Crypto startete 2015, als zwei Programmierer die Digital BitBox auf den Markt brachten. Einer der Gründer war Jonas Schnelli, ein Bitcoin-Core-Entwickler, der acht Jahre lang an der dezentralen Währung arbeitete.
Heute hat das Unternehmen zwei Modelle im Angebot: die BitBox02 und die BitBox02 Nova. Beide Modelle gibt es in der Multi- und Bitcoin-only-Edition.
Die BitBox02 Nova ist mit einem OLED-Glasdisplay ausgestattet und in zwei Farben erhältlich: Mitternacht Schwarz und Polarweiss. Sie wird in der Schweiz hergestellt und verwendet eine Dual-Chip-Architektur. Die Open-Source-Software läuft entsprechend getrennt vom Sicherheitschip.
Die BitBox02 Nova gilt als sehr sicher.
Sie ist mit allen gängigen Betriebssystemen kompatibel. Bedeutet konkret: Die Hardware-Wallet kann mit Windows, macOS, Linux, Android und iOS verwendet werden. Die Bedienung erfolgt über die unsichtbaren Touchsensoren an den Seiten des Geräts. Einige wenige Nutzer berichten von einer etwas gewöhnungsbedürftigen Handhabung.
Insgesamt ist die Hardware-Wallet aber ideal für Anfänger – nicht zuletzt dank der übersichtlichen Begleitapp. Mit der BitBoxApp lassen sich Kryptowährungen empfangen, versenden, kaufen und verkaufen.
Fortgeschrittene kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Die BitBox ist mit zahlreichen Funktionen ausgestattet:
- Erstellung mehrerer Konten
- Integration seiner eigenen Full Node
- Unterstützung von Passphrase und Multisig
- Verschleierung der IP-Adresse zum Schutz der Privatsphäre
- ...
Sollten irgendwelche Fragen auftauchen, kann man sich jederzeit an den Kundendienst wenden. Er ist sehr kompetent und antwortet normalerweise innerhalb von 48 Stunden.
Auf Trustpilot hat BitBox eine Bewertung von 4,8 von 5 Sternen: hervorragend.
Trezor Safe 7
SatoshiLabs, das Unternehmen hinter Trezor, wurde 2013 gegründet und brachte die allererste Hardware-Wallet der Welt auf den Markt: den Trezor Model One.
Noch heute wird das Gerät verkauft.
Inzwischen hat das tschechische Unternehmen vier weitere Modelle im Angebot: das Model T, den Safe 3, 5 und 7. Die drei Safe-Geräte gibt es ebenfalls in einer Bitcoin-only-Version.
Der Trezor Safe 7* wurde erst vor Kurzem vorgestellt. Er verfügt über vielversprechende Neuerungen und setzt neue Standards. In das Gerät wurde erstmals ein quelloffener Sicherheitschip eingebaut. Ausserdem ist es die erste Wallet, die "quantum-ready" ist. Was das genau bedeutet, erfährst du gleich.
Die Hardware-Wallet funktioniert komplett ohne Kabel. Sie enthält einen Akku und kann kabellos geladen werden. Die Verbindung zum Smartphone wird über Bluetooth hergestellt.
Wie die BitBox ist Trezor mit allen gängigen Betriebssystemen kompatibel. Und wie die BitBox kommt Trezor mit einer nutzerfreundlichen Begleitapp daher: Trezor Suite. Mit ihr lassen sich tausende Coins verwalten und aufbewahren – noch mehr als bei der BitBox.
Ansonsten ist der Funktionsumfang von Trezor ziemlich ähnlich. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene sollten sich in der App gut zurechtfinden.
Zu beachten ist, dass Trezor nicht automatisch den klassischen BIP39-Standard nutzt. Die Seedphrase besteht also nicht aus 12 oder 24 Wörtern, sondern aus 20. Sollte das Gerät jemals kaputtgehen, lässt sich das Backup nur auf einem neuen Trezor oder einer anderen SLIP39-kompatiblen Wallet wiederherstellen.
Die Bedienung des Trezor Safe 7 erfolgt über den 2,5 Zoll grossen Bildschirm. Wer ein Smartphone bedienen kann, wird entsprechend mit der Hardware-Wallet klarkommen.
Auf Trustpilot erreicht der Anbieter 4,6 Sterne: ebenfalls hervorragend.
Quelloffener Sicherheitschip und "quantum-ready": Braucht es das?
Trezor wirbt damit, dass der Sicherheitschip open-source und die Wallet quantum-ready ist.
Doch braucht es das wirklich?
Eine ausführliche Antwort würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. Du musst lediglich wissen, dass die Seedphrase für gewöhnlich nicht auf dem Sicherheitschip gespeichert wird. Der Sicherheitschip ist nur dafür da, physische Angriffe unmöglich zu machen – um zu verhindern, dass ein Angreifer Daten auslesen kann.
Sowohl in der BitBox02 Nova als auch im Trezor Safe 7 ist ein Sicherheitschip eingebaut. BitBox setzt auf einen EAL6+ zertifizierten Chip, der als branchenweit führender Sicherheitsstandard bekannt ist. Trezor hingegen verwendet seinen hauseigenen Open-Source-Chip. Dieser ist zwar nicht EAL6+ zertifiziert, wurde aber von Entwicklern umfassend getestet. Welche Lösung letztlich sicherer ist, wird die Zeit zeigen.
Fakt ist, dass bisher kein Fall bekannt ist, bei dem ein Angreifer eine Wallet mit Dual-Chip-Architektur hacken konnte. Beide Geräte gelten als extrem sicher.
Und was hat es mit "quantum-ready" auf sich?
Meiner Meinung nach ist das eher Marketing als ein echter Vorteil. Denn die Wallet ist nicht sicher vor Quantencomputern, sondern lediglich bereit, zukünftige quantensichere Updates umzusetzen.
Experten gehen davon aus, dass Quantencomputer in den nächsten Jahren keine reale Gefahr für Bitcoin darstellen.
BitBox02 Nova vs. Trezor Safe 7: Welche Wallet ist besser?
Was heisst das also? Welche Hardware-Wallet ist besser?
Das musst du für dich selbst entscheiden. Beide Anbieter machen einen ausgezeichneten Job. Sie stellen sichere, nutzerfreundliche und zuverlässige Hardware-Wallets her.
Der Trezor Safe 7* hat eine etwas einfachere Bedienung und ist so konzipiert, dass er möglichst zukunftssicher ist. Doch diese Vorteile haben ihren Preis: Das Gerät kostet 249 EUR.
Wer es etwas günstiger haben möchte und (wie ich) einen Schweizer Hersteller bevorzugt, ist mit der BitBox02 Nova* besser bedient. Sie ist für 175 EUR erhältlich. Mit dem Rabattcode BITCOINREISE sparst du 5%.