Warum 95% der Menschen immer ärmer werden

Kommst du trotz harter Arbeit nicht vom Fleck? Fühlt es sich so an, als würde die Inflation deine Gehaltserhöhung auffressen? Schuld daran ist das magische Dreieck der Geldentstehung. Erfahre, was es ist und wie du daraus ausbrichst.

Warum 95% der Menschen immer ärmer werden

Hast du dich auch schon mal gefragt, warum am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig ist?

Obwohl du hart arbeitest und versuchst zu sparen, fühlt es sich so an, als würdest du auf einem Laufband rennen. Auf einem Laufband, das immer schneller wird. Die Miete steigt, der Wocheneinkauf wird teurer und dein Erspartes scheint irgendwie an Wert zu verlieren.

Ich kann dir sagen: Du hast keine Schuld daran.

Du bist kein Versager und du bist auch nicht zu blöd zum Haushalten. Das Problem liegt tiefer. Es liegt im System selbst. Wir leben in einer Welt, die darauf programmiert ist, dass 95% der Menschen immer schneller rennen müssen. Warum das so ist und was das magische Dreieck der Geldentstehung damit zu tun hat, schauen wir uns jetzt an.

Bleib bis zum Schluss dran. Denn dort wirst du erfahren, wie du den Sprung zu den anderen 5% schaffst.

Das magische Dreieck der Geldentstehung

Wie erwähnt, liegt das Problem nicht an dir, sondern am System – genau gesagt am Geldsystem.

Es ist so konzipiert, dass Arme immer ärmer und Reiche immer reicher werden. Böse Zungen würden behaupten, dass dies von der Finanzelite beabsichtigt ist. Ich glaube aber, dass es sich einfach über Jahrzehnte so entwickelt hat.

Nun, wie sieht dieses System aus?

Im Grunde kannst du es dir wie ein Dreieck vorstellen. An jeder Ecke sitzt ein wirtschaftlicher Akteur, und alle sind irgendwie miteinander verknüpft.

1. Die Geschäftsbanken

In der ersten Ecke sind die Geschäftsbanken.

Sie sind der Akteur, zu dem du und ich für finanzielle Angelegenheiten gehen. Logisch. Doch nur wenige wissen, wie sie funktionieren. Viele denken, dass eine Bank die Einlagen der Sparer verwenden muss, um einen Kredit zu vergeben. Das ist aber nicht so.

In Wahrheit tippt sie einfach eine Zahl in den Computer. Jedes Mal, wenn jemand einen Kredit aufnimmt, entsteht neues Geld. Es ist wie Magie. Nimmt dein Vater eine Hypothek über 1'000'000 CHF auf, macht es "Puff" und das Geld ist da. Nimmst du einen Konsumkredit von 10'000 EUR, macht es "Puff" und das neue Geld ist erschaffen. Und nimmt dein Kumpel einen Studienkredit von 50'000 USD, macht es "Puff" und das neue Geld ist im Umlauf.

Im Fachjargon nennt man diesen Prozess Giralgeldschöpfung. Mir gefällt allerdings der Ausdruck "Geld aus dem Nichts drucken" besser.

Und Geld drucken hat ein grosses Problem: Je mehr gedruckt wird, desto weniger ist jede bestehende Geldeinheit wert. Es ist wie eine Suppe, in die immer mehr Wasser gekippt wird. Sie wird dünner und dünner – und am Ende wirst du davon nicht mehr satt.

2. Die Regierungen

In der zweiten Ecke sitzen die Regierungen.

Sie sind die Geldverbrennungsmaschinen. Klar, denn Politiker lieben es, Versprechen zu machen. Mit Ausgaben ist es schliesslich einfacher Wähler zu gewinnen als mit Sparmassnahmen. Strassen, Renten, Subventionen, das alles kostet Unmengen an Geld. Viel mehr, als durch Steuern reinkommt.

Also, was macht der Staat?

Er schliesst die Lücke, indem er Anleihen ausgibt. Im Grunde sind das kleine Zettel, auf denen steht: "Ich schulde dir Summe X und zahle sie an Datum Y zurück." Damit kann eine Regierung jetzt Geld ausgeben und die Schuld einfach in die Zukunft verschieben.

Die Staatsverschuldung nimmt zu, und die Zinsausgaben werden höher.

Müsste der Markt nicht irgendwann sagen: "Hey, du hast schon genug Schulden. Ich leih dir nichts mehr!" Eigentlich schon. Aber in unserem System passiert das nicht – aus zwei Gründen: Einerseits sind die Hauptkäufer Geschäftsbanken, die die Staatsanleihen als Sicherheit hinterlegen können. Andererseits, und das ist viel wichtiger, sichert der Dritte im Bunde alles ab.

3. Die Zentralbanken

Hier schliesst sich das Dreieck.

Eine Zentralbank sorgt dafür, dass immer genug Nachschub da ist. In den meisten Ländern darf sie Anleihen dabei nicht direkt vom Staat kaufen. Also macht sie es über einen Umweg.

Braucht die Regierung Geld? Dann schafft die Zentralbank Bedingungen, unter denen Geschäftsbanken Staatsanleihen kaufen. Und kauft diese später wiederum selbst auf. Braucht die Geschäftsbank Geld? Dann wird einfach Liquidität bereitgestellt.

Das alles bezahlt sie mit selbst erzeugtem Zentralbankgeld.

Klingt viel zu kompliziert? Ist es auch. Aber der Effekt für dich ist knallhart: Die Geldmenge wächst und wächst, immer weiter und ohne Obergrenze. Die Lebensmittel werden teurer, die Ersparnisse reichen für weniger und deine Zeit, dein wertvollstes Gut, wird still und leise gestohlen – vor allem, wenn du nicht an der Quelle sitzt.

Was meine ich damit?

Der Cantillon-Effekt einfach erklärt

Stell dir vor, du stehst direkt an einer Wasserquelle. Du kannst deine Eimer füllen, wenn das Wasser noch klar und frisch ist. Je weiter du weg bist, desto schmutziger wird es und desto weniger hast du davon.

Beim Geld ist es genauso: Diejenigen, die ganz nah an der Quelle sitzen, also Banken, Staaten und grosse Institutionen, bekommen neues Geld zuerst. Sie können damit Vermögenswerte (Immobilien, Aktien, etc.) kaufen oder das Geld anderweitig investieren. All das, bevor die Preise ansteigen.

Bis das Geld bei dir ankommt, ist es schon mal durch die ganze Wirtschaft gewandert. Die Preise für Häuser und Lebensmittel sind bereits gestiegen und die Inflation hat deine Gehaltserhöhung bereits aufgefressen.

Dein Weg aus dem Hamsterrad

Ich weiss, das alles klingt extrem deprimierend. Aber Kopf hoch! Es gibt einen Ausweg. Und dieser steht jedem offen.

Wenn das aktuelle System darauf basiert, dass Geld beliebig vermehrt werden kann, dann ist die Lösung eigentlich logisch: Such dir ein Geld, das niemand vermehren kann.

Und genau hier wird Bitcoin relevant.

  • Bitcoin bricht aus dem magischen Dreieck aus.
  • Es gibt keine Zentralbank, die seine Menge steuert.
  • Es gibt keine Regierung, die seinen Wert verwässert.
  • Und es gibt keinen Chef, der einfach einen Knopf drückt und mehr davon erzeugen kann.

Die Menge von Bitcoin ist auf 21 Millionen begrenzt. 21 Millionen. Mehr wird es nicht geben.

Mit dieser Information kannst du machen, was du willst.

Willst du zu den 5% gehören?

Die meisten Menschen werden sie ignorieren. Sie werden weiterhin zusehen, wie das Laufband schneller und die Suppe dünner wird. Sie werden sich weiterhin über steigende Preise beschweren, einfach noch härter arbeiten und trotzdem nicht vom Fleck kommen.

Kurzum: Sie werden weiter im magischen Dreieck gefangen sein.

Doch du weisst es nun besser. Du könntest zu den 5% gehören, die daraus ausbrechen.

Was es dafür braucht? Mut und die Bereitschaft, Risiken einzugehen. Wenn du diese zwei Dinge hast, solltest du meinen nächsten Beitrag lesen. Da erkläre ich dir in drei einfachen Schritten, wie du mit Bitcoin anfangen kannst.

Die Entscheidung liegt bei dir.