So fängst du 2026 mit Bitcoin an (in 10 Min.)
Möchtest du 2026 mit Bitcoin starten? Dann bist du hier genau richtig. Ich zeige dir in 3 einfachen Schritten, wie du Bitcoin kaufst und sicher aufbewahrst.
"Ich setze mich mit meinen Finanzen auseinander. Ich befasse mich mit Bitcoin." So oder so ähnlich klang vielleicht dein Vorsatz für dieses Jahr.
Und du hast Glück: Der Einstieg in Bitcoin war noch nie so einfach wie heute. Alle Infos sind kostenlos verfügbar. Du benötigst weder Vorwissen über Kryptografie noch irgendeine Trading-Ausbildung. Du brauchst nur 10 Minuten, ein Smartphone und einen klaren Plan.
Genau den zeige ich dir jetzt – in nur 3 einfachen Schritten.
Schritt 1: Bitcoin verstehen
Bevor du irgendetwas installierst oder kaufst, solltest du wissen, was Bitcoin eigentlich ist. Und hier muss ich dich leider enttäuschen:
- Bitcoin ist kein Wundermittel.
- Bitcoin ist nicht da, um dich schnell reich zu machen.
- Bitcoin ist kein Versprechen auf zukünftige Gewinne.
- Bitcoin ersetzt keine finanzielle Disziplin.
Wer mehr ausgibt, als er einnimmt, wird auch mit Bitcoin nicht aus dem Hamsterrad ausbrechen.
Es erfordert Zeit und Disziplin, Bitcoin wirklich zu verstehen. Wer nicht bereit ist, diese zwei Dinge zu investieren, kann hier direkt aufhören zu lesen – sollte sich dann aber nicht wundern, wenn er finanziell ins Hintertreffen gerät.
In wenigen Minuten kann ich Bitcoin nicht vollständig erklären. Ich kann dir nur zeigen, warum es Sinn ergeben könnte, sich überhaupt damit zu befassen.
Dafür musst du zuerst das Problem verstehen.
Der globale Schuldenberg ist so gross wie noch nie. Staaten können die Zinsen auf ihre bestehenden Schulden längst nicht mehr aus Steuereinnahmen bezahlen. Sie begleichen alte Schulden mit neuen Schulden – wie jemand, der eine Kreditkarte mit einer neuen Kreditkarte ausgleicht.
Damit dieses System nicht kollabiert, müssen Zentralbanken immer mehr Geld in den Umlauf bringen. Ich wiederhole: Sie müssen neues Geld drucken. Die Betonung liegt auf der unabdingbaren Notwendigkeit.
Doch leider bedeutet mehr Geld nicht mehr Wohlstand. Es bedeutet, dass jede einzelne Geldeinheit immer weniger wert wird.
Die Folge spürst du im Alltag: Lebensmittel werden teurer, die Miete steigt, und die Gesundheitskosten nehmen zu. Staatlich ausgegebene Währungen verlieren langsam an Kaufkraft.
Genau in einem solchen Umfeld steigt das, was nicht beliebig vermehrt werden kann: Immobilien, Aktien, Gold und Bitcoin.
Dabei wird Bitcoin nicht einfach "hochgepumpt". Bitcoin wird nachgefragt, weil es ein alternatives Geldsystem mit fixer Menge ist. Es können nicht einfach mehr Coins erzeugt werden. Bitcoin ist auf 21 Millionen Stück begrenzt.
Damit ist Bitcoin eine Reaktion auf ein fragiles System. Ein System, das sich nur noch durch immer neue Schulden selbst am Leben hält.
Es könnte sich lohnen, einen Teil seiner Ersparnisse in Bitcoin zu legen.
Schritt 2: Bitcoin kaufen
Viele glauben, man müsse vermögend sein, um sich Bitcoin zu leisten. Doch das ist nicht der Fall. Bitcoin ist teilbar – auf bis zu 8 Nachkommastellen. So wie sich 1 Franken in 100 Rappen teilen lässt, kann 1 Bitcoin in 100 Millionen Satoshis unterteilt werden.
1 BTC = 100'000'000 Satoshis
Konkret bedeutet das, dass du Bitcoin bereits für 1 CHF kaufen kannst – oder für 100 CHF.
Und genau so würde ich starten.
Das verschafft dir ein erstes Gefühl für die Kursschwankungen. Bitcoin ist volatil. Wer am Anfang zu viel Geld investiert, könnte nach einem Kurssturz direkt wieder aussteigen. Das wollen wir verhindern. Denn das Ziel ist es, dass du deine ersten Bitcoin-Anteile besitzt und langfristig hältst.
Also, wie funktioniert der Kauf? Und vor allem: Wo?
Inzwischen gibt es zahlreiche Anbieter. Im deutschsprachigen Raum sind die bekanntesten wohl Coinbase, Binance, Kraken und Bitpanda.
Ich würde aber keine dieser Plattformen empfehlen. Der Grund ist simpel: Sie alle bieten neben Bitcoin auch andere Kryptowährungen an. Gerade zu Beginn verwirrt das nur und lenkt vom eigentlichen Ziel ab: Bitcoin zu besitzen.
Daher würde ich eher auf Bitcoin-only-Plattformen setzen. Hier sind Relai, Pocket, 21bitcoin und Coinfinity besonders erwähnenswert. Ich selbst nutze den Schweizer Anbieter Pocket Bitcoin und bin damit sehr zufrieden. Der Kauf ist extrem einfach und intuitiv.
- Du lädst die App auf dein Smartphone herunter.
- Meldest dich an.
- Gibst den Empfehlungscode BITCOINREISE ein, um einen Willkommensbonus zu erhalten (und mir eine Freude zu machen).
- Klickst in der App auf "Kaufen".
- Überweist den Betrag von deinem Bankkonto.
- Und schon ist der Kauf abgeschlossen.
Wer mit Online-Banking klarkommt, findet sich auch auf einer Bitcoin-Plattform zurecht.
Solltest du dich für regelmässige Käufe entscheiden, kannst du mit Pocket einen Sparplan erstellen. Sobald der Dauerauftrag in deiner Bank erfasst ist, kannst du dich zurücklehnen und vom Durchschnittskosteneffekt profitieren.
Gratulation! Schon hast du's geschafft, dein Ziel zu erreichen. Du besitzt nun Bitcoin.
Doch bevor du den Champagner aus dem Kühlschrank holst, solltest du noch etwas Wichtiges beachten: Not your keys, not your coins.
Und das bringt mich zum nächsten Schritt.
Schritt 3: Bitcoin aufbewahren
Der Vorteil der Pocket Bitcoin App ist, dass sie über eine integrierte Wallet verfügt.
Was meine ich damit?
Nach dem Kauf werden die Bitcoin an deine Wallet geschickt. Stell dir die Wallet wie einen Tresor vor. Dieser lässt sich nur mit den richtigen Schlüsseln öffnen. Nur wer die Schlüssel hat, kann auf die Coins zugreifen.
Viele Börsen bewahren die Schlüssel für dich auf. Das ist bequem, birgt aber ein grosses Risiko. Was, wenn die Plattform Konkurs geht? Was, wenn sie gehackt wird? Oder was, wenn sie deine Schlüssel verliert? All das ist in der Vergangenheit schon mal passiert. Und es kann wieder passieren.
Deshalb solltest du deine Schlüssel selbst aufbewahren.
Bei Pocket werden die Wallet und die dazugehörigen Schlüssel automatisch generiert, und du erhältst 12 Wörter, mit denen du den Zugang wiederherstellen kannst. Diese 12 Wörter werden auch Seed-Phrase genannt. Die Seed-Phrase solltest du wie einen wertvollen Schatz beschützen. Schreib sie offline auf Papier, oder noch besser: Stanze sie in Edelstahl. Teile sie mit niemandem und verstecke sie vor Angreifern.
Merke dir: Wer die Seed-Phrase kennt, besitzt die dahinterliegenden Bitcoin.
Eigentlich könnte ich den Beitrag nun beenden. Du hast Bitcoin gekauft und bewahrst sie bereits selbst auf. Doch meiner Meinung nach darf ein weiterer wichtiger Schritt nicht fehlen – vor allem, wenn du einen signifikanten Betrag investiert hast.
Schritt 4: Bitcoin sicher aufbewahren
Neben "Not your keys, not your coins" existiert ein weiteres Prinzip, das du dir merken musst: "Don't trust, verify".
Hältst du die Coins auf der Mobile-Wallet, musst du dem Anbieter vertrauen. Du musst vertrauen, dass die Wallet richtig erstellt wurde. Du musst vertrauen, dass Pocket keinen Zugang zu den 12 Wörtern hat. Und du musst vertrauen, dass der Anbieter deine Daten schützt.
Pocket Bitcoin ist in der Schweiz reguliert. Bisher ist kein Fall bekannt, bei dem Coins durch den Anbieter verloren gegangen sind.
Und dennoch: Angenommen, du hältst mehrere tausend Franken in Bitcoin. Willst du dich wirklich auf einen Anbieter verlassen?
Besser ist es, wenn du dir eine Hardware-Wallet zulegst. Sie ähnelt einem USB-Stick und speichert die Seed-Phrase offline ab. Die Schlüssel kommen entsprechend nie mit dem Internet in Verbindung.
Ich selbst nutze die BitBox02. Sie wird in der Schweiz hergestellt und gilt als sehr sicher. Da die Firmware Open Source ist, kann der Quellcode von jedem geprüft werden. Du musst niemandem vertrauen.
So hältst du auch das zweite Prinzip von Bitcoin ein.
Jetzt musst du nur noch die Coins von der App auf die BitBox senden. Danach müsstest du keinen Finger mehr krümmen. Du kannst die Coins langfristig aufbewahren und bist damit (zumindest teilweise) gegen den Verfall des traditionellen Geldsystems abgesichert. Niemand kann dir deine Bitcoin wegnehmen, und du erlangst echte finanzielle Unabhängigkeit. All das in nur wenigen Minuten.
Also, worauf wartest du? Ran an die Arbeit!