10 Lektionen über Bitcoin, die ich gerne früher gewusst hätte
Ich bin seit 5 Jahren bei Bitcoin dabei und habe viele Fehler gemacht. Hier sind 10 Lektionen, die ich gerne früher gewusst hätte.
Hand aufs Herz: Mein Start mit Bitcoin vor 5 Jahren war alles andere als eine Erfolgsstory. Ich habe viele Fehler gemacht und ordentlich Lehrgeld bezahlt. Es war eine harte, aber lehrreiche Schule.
Heute blicke ich mit einer ganz anderen Perspektive auf Bitcoin. Hier sind 10 Lektionen, die ich gerne früher gewusst hätte. Vor allem Nummer 9, die 5% Regel, ist der Grund, warum ich heutzutage entspannt schlafe und positiv in die Zukunft blicke.
Beginnen wir direkt mit der ersten Lektion:
Alles ist besser als 0
Bevor ich meinen ersten Kauf tätigte, zögerte ich monatelang. Ich wollte den "perfekten" Moment treffen.
Eine Illusion.
Das Zögern hat mich rückblickend massiv Rendite gekostet. Glücklicherweise habe ich den Schritt schliesslich dennoch gewagt und die ersten Satoshis angespart.
Heute weiss ich: Alles ist besser als 0 BTC. Es gibt einen psychologischen Schalter, der erst umgelegt wird, wenn man „Skin in the game“ hat. Erst wenn man ein paar Franken investiert hat, setzt man sich vertieft mit der Materie auseinander.
Bitcoin ist die beste Versicherung, die man haben kann. Aber man muss sie eben auch abschliessen.
Die grösste Rendite ist nicht finanziell
In den letzten 5 Jahren ist der Preis massiv gestiegen. Und klar, darüber freue ich mich.
Doch die grösste Rendite ist nicht in Franken messbar.
Bitcoin war für mich ein Crashkurs in allem, was in der Schule nicht gelehrt wurde. Ich lernte, wie unser Geldsystem funktioniert. Ich lernte, wie man Verantwortung übernimmt. Und ich lernte, wie man langfristig denkt und nicht dem Konsum zum Opfer fällt.
Bitcoin hat mich zu einem bewussteren Menschen gemacht. Und diese persönliche Transformation ist mehr wert als jedes Plus im Depot.
Selbstverwahrung ist essenziell
Zu "Verantwortung übernehmen" gehört auch, dass ich meine Bitcoin-Schlüssel selbst verwahre. In den 5 Jahren habe ich unzählige Börsenpleiten und Diebstähle miterlebt.
Nicht umsonst ist die wichtigste Regel bei Bitcoin: Not your Keys, not your Coins.
Darüber habe ich schon in so vielen Beiträgen geschrieben. Deshalb: Hol dir eine Hardware Wallet wie beispielsweise die BitBox02 und nimm dein Schicksal selbst in die Hand.
Die meisten Medien sind unwissend
Hätte ich auf jede Schlagzeile gehört, die Bitcoin für tot erklärt hat, hätte ich heute keinen einzigen Satoshi mehr.
Die meisten traditionellen Medien sind schlicht falsch informiert. Sie schreiben von "Umweltsünde", wissen aber nicht, dass Bitcoin erneuerbare Energien fördert. Sie schreiben von "Werkzeug für Kriminelle", verstehen aber nicht, dass jede Transaktion auf der Blockchain einsehbar ist. Und sie schreiben von "Schneeballsystem", obwohl Bitcoin keinen CEO oder Anführer hat.
Medien leben von Aufmerksamkeit. Das gilt für Zeitungen genauso wie für YouTuber. Auch ich bin davon nicht ausgenommen. Ich versuche mich auf die harten Fakten zu konzentrieren, doch nutze genauso reisserische Titel und Thumbnails. Sie erzeugen einfach mehr Klicks und Aufrufe.
Wer sich dem bewusst ist, kann das Signal vom Rauschen trennen. Damit schläft es sich deutlich ruhiger.
Und wenn wir schon bei "Rauschen" sind:
Altcoins sind Zeitverschwendung
Dazu muss man gar nicht viel sagen. Ich und viele andere haben Unmengen an Zeit und Geld mit Altcoins verbrannt.
Die meisten Kryptowährungen sind im Vergleich zu Bitcoin deutlich im Preis gefallen. Und es wird immer klarer, dass Bitcoin die einzige echte Alternative zum jetzigen Geldsystem sein kann. Die steigende Bitcoin Dominanz spricht hier eine eindeutige Sprache.
Wer Bitcoin nur wegen des Preises kauft, verkauft ihn auch nur wegen des Preises
In meinen Anfängen habe ich mehrmals täglich auf den Kurs geschaut. Ging es hoch, fühlte ich mich wie ein Genie. Aber wehe, es ging runter! Weil ich kein tiefes Verständnis für Bitcoin hatte, war ich bei meinem ersten Kurssturz kurz davor, alles hinzuschmeissen.
Zum Glück konnte ich mich gerade noch fangen.
Leider habe ich jedoch viele Leute gesehen, die das nicht geschafft haben. Ihr einziger Anker war der Preis. Sobald dieser 30% einbrach, war die Überzeugung weg. Dabei ist das Fundament gleich geblieben: Bitcoin ist noch immer auf 21 Millionen begrenzt und kann weiterhin ohne Mittelsmann in Sekundenschnelle überallhin versendet werden.
Wer nicht weiss, warum er hält, wird die Kursschwankungen niemals überstehen.
Volatilität ist gut
Nicht nur spült sie kurzfristige Trader aus dem Markt, sie erzeugt auch eine Welle der Adoption.
Was meine ich damit?
Volatilität funktioniert in beide Richtungen: nach unten und nach oben. Sinkt der Preis, bleiben nur die Überzeugtesten im Markt. Steigt der Preis, berichten die Medien darüber. Mehr Menschen werden neugierig und befassen sich mit den Grundlagen. Die fundamentale Nachfrage wächst, und der Preis nimmt zu.
Dieser Kreislauf wiederholt sich immer wieder.
Sparplan bringt innere Ruhe
Um mit diesen Schwankungen klarzukommen, gibt es einen simplen Trick: Sparplan anlegen. Damit wird der Einstiegspreis geglättet und die Käufe automatisiert.
Früher habe ich oft gezögert: "Soll ich jetzt kaufen oder noch warten?" Das war emotional extrem anstrengend.
Die Umstellung auf einen Sparplan war die beste Entscheidung meiner BitcoinReise. Heute habe ich einen Dauerauftrag bei der Bank, der jeden Monat einen festen Betrag an die Pocket Bitcoin App sendet. Der Schweizer Anbieter tauscht meine Franken in Bitcoin um und schickt sie direkt auf meine Hardware Wallet.
Stressfreier geht es nicht.
Wer ebenfalls Pocket Bitcoin nutzen möchte, kann gerne den Empfehlungscode BITCOINREISE verwenden. Ich erhalte eine kleine Provision und du profitierst von einem Willkommensbonus.
Die 5% Regel
Das ist mein Rezept für Seelenfrieden.
Über die Jahre habe ich gelernt, dass sich das Leben ständig ändert: Jobwechsel, Umzug, neue Beziehungen. Wenn alles im Wandel ist, gehen gute Vorsätze unter. Deshalb habe ich eine feste, stabile Regel aufgestellt: Mindestens 5% meines Einkommens müssen direkt in Bitcoin fliessen.
Für manche mag das vielleicht nach wenig klingen. Für mich ist es der perfekte Mittelweg. Es ist eine Summe, die mich heute nicht einschränkt, mir aber ein unglaubliches Vertrauen in meine finanzielle Zukunft gibt.
Natürlich kannst du diese Regel auf deine individuelle Situation und deine persönlichen Ziele anpassen.
Und zu guter Letzt:
Man braucht weniger, als man denkt
Oft hört man: "Ich bin zu spät. Ich werde nie einen ganzen Bitcoin besitzen." Klar, ein ganzer Coin wäre toll. Doch in den letzten 5 Jahren habe ich gelernt, dass gewisse Bestände einfach ausser Reichweite sind. Und das ist okay.
Man muss kein Millionär sein, um von der härtesten Währung der Welt zu profitieren. Ganz im Gegenteil: Bereits 0,1 Bitcoin können dein Leben komplett verändern. Warum das so ist, erfährst du in meinem nächsten Beitrag:

